5 Dinge, die wir Danners am Sommer lieben…

Ein Geständnis gleich mal vorweg: Flo und ich haben in unserem letzten Leben (also damals vor 12.890 Jahren, als wir noch keine Kinder hatten) dem Sommer immer mit Grauen entgegengeblickt.
Wir sind beide eher Winterliebhaber und funktionieren bei über 25 Grad nicht mehr so gut… Außerdem haben wir ein paar Jahre in Wien gewohnt und da war die Hitze ganz schwer zu ertragen. Seit wir die Kinder und unser wunderschönes Häuschen am Land haben, hat der Sommer seinen Schrecken verloren: Man könnte sogar sagen, die Danners lieben ihn mittlerweile fast schon ein bisserl.

Hier unsere Top 5 Gründe, warum wir den Sommer lieben

…weil Freibäder eben nur im Sommer geöffnet sind
Seit Theo auf der Welt ist, ist er eine Wasserratte – das hat sich schon beim Babyschwimmen gezeigt. Wasser ist scheinbar sein natürlicher Lebensraum.

Theo in seiner natürlichen Umgebung

Das ging sogar soweit, dass er selbst im Winter „Sprungbrett“ gespielt hat und von einer kleinen Leiter mit Badehose bekleidet ins Bett gehüpft ist. Einmal hat er dann allerdings einen Köpfler auf den Parkettboden hingelegt, der uns nicht ins kühle Nass, sondern ins AKH gebracht hat. Aber naja… Jedenfalls verbringen wir jede freie Minute im Freibad. Und das bis die Lippen blau sind, die Buben mindestens Eis und Pommes gegessen haben (bei der vielen Bewegung wollen wir mal nicht so streng sein…;-) und die Haut schrumpelig ist. Schon als Theo noch mit Schwimmscheiben unterwegs war, ist er begeistert vom Ein-Meter-Brett gesprungen. Ein herrliches Bild, wie sich der kleine Zwerg gemeinsam mit 1,80 großen Burschen und Mädels zum Springen angestellt hat… Noah teilt Theos Leidenschaft mittlerweile, obwohl die Begeisterung anfangs nicht ganz so groß war. Wer bitteschön kann denn wissen, dass das Wasser nicht immer Badewannentemperatur hat?
Wir waren heuer erstmals schon am ersten Öffnungstag im Freibad, wir alleine… Denn die Wassertemperatur betrug frische 16 Grad…brrrr. Trotzdem kann Theo heuer erzählen, dass er nach unserem Bürgermeister der Erste im Wasser war – kann nicht jeder von sich behaupten…

…weil die Buben schon mal nackig laufen können
Grundsätzlich finde ich ja, dass wir Mitteleuropäer schöner sind, je mehr wir anhaben. Da es uns an mediterranem Teint fehlt, schaut es in den seltensten Fällen gut aus, leicht bekleidet zu sein.

Bei den Kindern ist das allerdings etwas anderes. Es gibt doch nichts besseres, wenn sie endlich wieder nackig oder in Badehosen herumlaufen können.
Noah leidet unter extrem trockener Haut und es ist so schön zu sehen, wie sehr es sich bessert, seit er wieder oft gewandbefreit herumläuft. Außerdem braucht man so auch viel weniger Windeln… 😉

…weil das Leben draußen einfach besser ist
Wir verbringen unsere Tage momentan von früh bis spät draußen, gleich nach dem Frühstück wird die Lage im Garten erkundet. Noah muss dann meistens gleich mal eine Runde Rasen mähen.

gleich mal den Rasen mähen

Den Rasenmäher haben wir uns übrigens von Freunden ausgeborgt. Das ist großartig, denn oft schauen die Kinder ihr Spielzeug nach ein paar Wochen eh nicht mehr an und so häuft man nicht so viel Zeug an.
Vielleicht sollten wir eine Spielzeugtauschplattform machen – was meint ihr?

Theo ist mittlerweile zum begeisterten Schneckenjäger geworden. Mir graust ja so derartig vor den Nacktschnecken, aber Theo liebt es, sie einzusammeln…uahhhhh. Durch das erweiterte Wohnzimmer (aka Garten, Wald und Bach) gibt es unendliche Spielmöglichkeiten, keinem wird so schnell fad und sowieso ist Fußballspielen viel besser als Dinospielen… 😉 Darum ist das Leben draußen einfach besser.
Und ein weiterer Vorteil ist es, dass man so drinnen abends viel weniger Chaos zu beseitigen hat – ha!

so muss ein Landkind ausschauen


…weil gegrilltes Essen besser schmeckt.
Wir sind eine leidenschaftliche Grillfamilie. Ja, man könnte sogar sagen, dass wir unser Dach extra 1,5 Meter über die Terrasse ragend gebaut haben, damit wir auch bei Schlechtwetter grillen können.
Sobald es halbwegs schön ist, schmeißen wir Würstl, Fleisch und Gemüse auf den Griller und los gehts. Auch den Kindern schmeckt es: Noah zeigt jetzt schon immer auf den Griller und macht „mhhhhh“.
Und so sehr Theo grünes Essen manchmal verabscheut, draußen schmeckt Tzatziki, Tomatensalat und Co. sogar unserem Großen ziemlich gut.
Noah hat dadurch aber auch seine Leidenschaft für Ketchup entdeckt. Alles, und ich meine wirklich alles, möchte er in der roten Sauce ertränken. Ich überleg jetzt, Ketchup mal selber zu machen, soll ja nicht recht aufwendig sein, oder?

Hat jemand von euch ein gutes Rezept für selbstgemachtes Ketchup? Bitte her damit!

…weil es so herrlich viele Baustellen gibt
Ja, richtig gelesen. Wir lieben Baustellen. Natürlich nicht jene, die uns das Vorankommen auf der Straße erschweren. Wir – also besser gesagt Noah – lieben Baustellen, bei denen es großes Gefährt zu sehen gibt. Aktuell wird in unserer Straße ein neues Haus gebaut. Und nachdem wir Theo in den Kindergarten gebracht haben, ist die Baustelle ein Pflichttermin. Mittlerweile kennen wir schon jeden Bauarbeiter und sie uns auch. Ich glaub‘, wir wissen besser über den Baufortschritt Bescheid als die Bauherren selber. Aber sobald Noah nur den Bagger hört, schreit er schon: „Ba! Ba! Ba!“
„Ba“ ist übrigens Noahs Wort für „Bagger“, „Bauch“ und „Ball“ – bloß keine Zeit verschwenden… Hauptsache, Mama und Papa wissen, was ich meine…;-)

Wir Danners lieben den Sommer, allerdings nicht all seine Facetten – daher gibts dann nächste Woche hier am Blog 5 Dinge, die uns das Leben im Sommer schwer machen…stay tuned und happy new week euch allen!