California, here we come!

California, our love…

Nachdem in New York nun auch der Herbst angekommen ist und mit ihm Regen und Kälte fliegen wir der Sonne entgegen.

Die Kinder kommen mit dem schlechten Wetter gar nicht mehr zurecht – na das wird was werden, wenn wir wieder daheim im November-Österreich sind.

Flo wird bis zur Präsidentschaftswahl im NBC-Büro in Silicon Valley arbeiten. Das trifft sich natürlich gut, denn wie heißt es so schön: It never rains in (Southern) California. Also packen wir wieder einmal unsere 378818 Sachen und verabschieden uns von New York City. Ich hätte nie gedacht, dass mir der Abschied von dieser lauten und verrückten Stadt so schwerfällt, zumal ich mir das Leben mit den Kids hier so gar nicht vorstellen konnte. Und doch war es ein tolles Erlebnis und ich bin mir sicher: Irgendwann kommen wir zurück…

Zum Abschied haben wir der Stadt einige „Andenken“ dagelassen. Unglaublich, was wir im Big Apple alles verloren haben: drei Schnuller, ein Fläschchen, eine Trinkflasche, Omas Pullover, Noahs Sonnenhut (einmal getragen), Noahs Stirnband…ein altes T-Shirt von Flo hab ich „versehentlich“ in der Mülltonne „vergessen“.

Disneyland und Halloween

​​Nächster Zwischenstopp ist Los Angeles, da Flo auch hier die Fernsehwelt noch erkunden möchte. So ein Unglück, dass Disneyland nur 40 Autominuten entfernt ist…Also besuchen wir Mickey und Co. Von den Eintrittspreisen könnte ich daheim unsere Familie drei Wochen ernähren, unfassbar teuer ist hier alles. Und trotzdem schieben sich auch montags in der Nebensaison Menschenmassen durch den „happiest place on earth“. Und wir mittendrinn. Theo sucht sich zum Start gleich die schnellste Achterbahn des Vergnügunsparks aus – den Space Mountain. Und damit war dann unser Ausflug ins Disneyland auch fast gleich wieder vorbei. Theo will da nicht bleiben, wo es so wilde Sachen gibt. Und mit dem nahenden Halloween und dem ganzen Gruselzeug will er sich auch noch nicht recht anfreunden. Die schönen Karusselfahrten entschädigen aber dann wieder.

Fazit des Tages: amerikanische Kinder sind deutlich mehr abgebrüht als unsere Kinder, denen hier schnell alles zu laut und zu viel wird. Unglaublich, aber es gibt hier Leute, die ihre Babies mit in die Geisterbahn nehmen…Nachdem der Tag nur mäßig erfolgreich war, verbringen wir den heutigen Dienstag am Hotelpool: alleine und ganz in Ruhe – die Buben lieben es.

Ab kommenden Montag sind wir dann in San Francisco stationiert, aber vorher gehts über den Highway No. 1 an der Küste Kaliforniens Richtung Norden. California: here we come!!!