Kofferchaos, Krabbelbaby und mieses Karma

brauch ich sonst noch was? 😉

Irgendwo im Universum lacht sich ein Witzbold gerade krumm über mich. Einen Tag vor Abreise bricht im Hause Danner das Chaos aus.

Jaja, ich weiß: Frau könnte auch schon früher mit dem Kofferpacken beginnen. Hab ich auch – ganz ehrlich! Aber das meiste von dem ganzen Zeug brauchen wir täglich und kann somit erst heute eingepackt werden. Der Flieger geht schließlich erst morgen mittags. Wie ihr auf dem Foto seht, hab ich meine zwei wichtigsten Accessoires schon verstaut.

Mit dem Kofferchaos könnt ich ja noch gut leben – ist schließlich selbst fabriziert. Dass aber dann sowohl Geschirrspüler als auch Kochplatte den

Wird der Koffer zugehen?

Geist aufgeben war so nicht ausgemacht. Wo kommt plötzlich das ganze miese Karma her? Die netten Herrschaften bei der Kundenhotline sagen, der nächste freie Technikertermin sei Ende August – selten so gelacht…

Aber Papa wird´s schon richten (müssen) – waschen wir halt noch ein paar Mal per Hand ab – soviel Zeit muss sein. Kochen ist ohnehin nicht mehr notwendig – denn im Kühlschrank herrscht gähnende Leere: Ab sofort gibt´s nur mehr Butterbrot. Ich werd ja immer ganz unrund, wenn vor dem Urlaub der Kühlschrank leer werden muss: Ich hab gern mehr zur Auswahl als ausgetrocknete Zitrone mit Pesto.

Noah startet erste Krabbelversuche

Neben dem ganzen Chaos gibt es auch viele „stolze Mama“-Momente: Noah hat in der letzten Woche sowohl Krabbeln, als auch das selbständige Aufsetzen gelernt. Jetzt heißt´s also auch hier: „Los geht´s Mama, mir nach!“ Theo verbringt die letzten Tage in der Heimat im Freibad und macht mit seinen vier Jahren Saltos vom Ein-Meter-Brett – und ich übertreibe hier nicht. Mit Abstand der Kleinste, aber auch der Mutigste unter den BrettspringerInnen. Ich könnte platzen vor Stolz, auch wenn ich mich mit einem Bein schon in der Notaufnahme stehen sehe – ein bisschen Nervenkitzel schadet nicht…

 Morgen geht es also los: Bin ich froh, wenn wir im Flieger sitzen. Wir vermissen Flo schon schrecklich. Der wird staunen, wie sich die Kids in den letzten drei Wochen weiterentwickelt haben. Ich freu mich schon sehr auf das Wiedersehen.
Das Packen überfordert mein übermüdetes Mamahirn ziemlich: Was nimmt man mit für drei Monate und drei Personen? Die Airline lässt maximal 23 Kilo Gepäck pro Nase zu. Daher hab ich jetzt beschlossen, Kleidung für höchstens eine Woche einzupacken.
Dann wird gewaschen: ganz authentisch in einem New Yorker Waschsalon – eine Waschmaschine haben dort nur die wenigsten Apartments.
Und somit habe ich auch schon die perfekte Ausrede für den einen oder anderen Shopping-Trip: Herbstkleidung müsste ich schließlich hier auch für alle kaufen…
Also, ihr Lieben – jetzt gibt es kein Zurück mehr: Wir melden uns dann nächste Woche aus New York City!