Welser Weihnachtswelt: Rodeln mitten in der Stadt? Ja bitte!

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Ich liebe Weihnachten. Und zwar schon immer. Und bitte mit allem, was dazu gehört: Punsch, Kekse, Kripperl, Mette, Packerl und so weiter und so fort…Und ich liebe auch Weihnachtsmärkte – echt jetzt.

Schon Anfang November kann ich es kaum erwarten und heuer war die Ausgangslage noch dazu soooo optimal, mit Schneefall und allem, was das Weihnachtsherz begehrt. Wie hab ich mich also gefreut, als wir samt Kindern in die Welser Weihnachtswelt eingeladen wurden. Das ist mal ein Weihnachtsmarkt, da können selbst die Großen in Wien kaum mithalten.

Nach Theos Krankenstand (er wurde ja vor zwei Wochen an den Mandeln operiert – hier könnt ihr das nochmal nachlesen) kommt uns der Ausflug gerade recht, endlich mal für ein paar Stunden das Haus verlassen.

In Wels ist man recht schnell: Von Linz aus sowieso und auch von Wien braucht man dank guter Autobahnanbindung nicht einmal zwei Stunden. Und ein Besuch zahlt sich jedenfalls aus, denn die Weihnachtswelt ist wie für Kinder gemacht.

Anreise
Wir sind mit dem Auto hingefahren und zwar an einem Samstagnachmittag, also quasi zur Rushhour für Weihnachtsmärkte und haben trotzdem noch einen Parkplatz am Stadtplatz, nur wenige Meter von den ersten Standln entfernt, bekommen. Es gibt aber auch noch ein Parkhaus und viele andere Parkmöglichkeiten. Und auch mit dem Zug ist es recht easy, nach Wels zu kommen.

Unbedingt einpacken
Dank der lieben Katrin vom Blog „Go with the Flo“ hab ich schon gewusst, dass es auf der Welser Weihnachtswelt einen Schneerampe für die Kids gibt, wo gerodelt und gerutscht werden kann. Also bloß nicht die Schneehosen vergessen!!!

ein riesiges Christkind thront über dem Welser Stadtplatz

Was gibt es da zu sehen?
Zuerst geht es mal durch den „traditionellen“ Teil der Weihnachtswelt, der „Bergweihnacht“ am Welser Stadtplatz, mit vielen Standln mit Punsch und Bratwürsteln, Keksen, Krapfen usw. Mittendrin ist auch ein kleiner Spielplatz mit Schaukel und Klettergerüst – ganz praktisch, wenn Mama und Papa auch einmal einen Glühwein in Ruhe genießen wollen.

Am Dach der größten Hütte gibt es ein beleuchtetes Riesenchristkind zu bewundern, etwas kitschig für meinen Geschmack, aber die Kinder waren extrem begeistert. Hier gibt es auch Toiletten, die wirklich sauber und liebevoll hergerichtet sind und auch einen Wickeltisch gibt es hier.

erstmal stärken – aber vorsicht: der Kinderpunsch ist heiß 😉

Hopp, hopp, hopp – Pferdchen lauf Galopp!
Nach einer ersten Stärkung mit Kinderpunsch und Mini-Donuts wollen die Buben unbedingt mit der Pferdekutsche fahren, die jeden Samstag, Sonntag und Montag Nachmittag im Advent Gäste mit auf eine kleine Rundfahrt im Stadtzentrum nimmt. Noah ist so begeistert, endlich die „fffeeeeeeeaaaaadeeeeeee“ aus der Nähe zu sehen, dass er überhaupt nicht mehr aufzuhalten ist. Rauf auf den Kutschbock und los gehts. Er feuert die Pferde dann auch noch fleißig an: „Laufen, laufen, galopp, galopp“! Ich bin schon froh, dass die Pferde nicht auf Noah hören und gemütlich im Trab mit uns eine Runde drehen. Preislich ist so eine Kutschenfahrt auch sehr okay: Kinder zahlen einen Euro, Erwachsene 2,50 Euro.

Eine Fahrt mit der Pferdekutsche gehört dazu!

Auf die Rodeln – fertig, los!
Danach ist Theo nicht mehr zu bremsen – die Schneerampe muss her und zwar sofort. Vorbei am Ledererturm, in dem scheinbar das Christkind wohnt und dort auch die Wunschzettel entgegennimmt, vorbei am Karussell, vorbei an den Ponys, die gestreichelt werden dürfen, Theo will rutschen gehen, das Christkind und die Ponys müssen erstmal warten.

Rodeln mitten in der Stadt? Was für ein Highlight!

Der gesamte Pollheimerpark ist für Familien hergerichtet. Neben besagten Ringelspielen, einem Zug und diversen Essenständen wurde hier ein künstlicher Berg errichtet und mit Kunstschnee beschneit. Auf der fast 40 Meter langen Schneerampe wird gerodelt und mit Reifen runtergerutscht. Die Kinder dürfen aber auch auf mitgebrachten Bobs, Rutschtellern und Rodeln fahren. Obwohl der Schnee bei unserem Besuch schon etwas mitgenommen ausschaut, funktioniert das Rutschen tadellos und Theo ist begeistert. Plötzlich kann das Kind, dem vorher die Füße schon soooooooo wehgetan haben, auch wieder 23 Mal auf den Hügel rauflaufen – welch wundersame Heilung…;-)

die Schneerampe im Welser Pollheimer Park

Danach müssen  erstmal Bratwürstel zur Stärkung her, bevor es zu den Ponys geht. Neben dem obligatorischen Ponyreiten, dürfen die Tiere auch gestreichelt werden, ein großes Highlight für Tierliebhaber Noah. Theo will jetzt natürlich daheim auch ein Pony haben, aber das ist eine andere Geschichte…

Im Pollheimerpark dürfen Ponys gestreichelt werden

Wo das Christkind wohnt
Jetzt wollen wir dann aber schon noch wissen, ob das Christkind tatsächlich im Welser Ledererturm wohnt. Theo will zuerst gar nicht recht reingehen, zu groß ist die Aufregung, das Christkind könnte tatsächlich da sein. Unten vor dem Burgtor muss man etwas warten, da in den engen Turm nur eine gewisse Anzahl von Besuchern dürfen. Und jeder der rauf will, bekommt ein VIP-Schild umgehängt – ganz großartig für die Kinder, da fühlt sich der Besuch beim Christkind gleich noch viel magischer an.

Und hier soll es tatsächlich zum Wohnzimmer es Christkinds gehen…

Rauf geht es über eine steile Treppe in den ersten Stock des Turmes, wo uns schon das Weihnachtspostamt erwartet. Hier wird eifrig geschrieben und gestempelt. Schließlich soll das Christkind ja den Weg von Wels zum jeweiligen Zuhause finden. Im nächsten Stock gibt es dann ein kleines Spielzimmer, wo man sich gut aufwärmen kann, mit Schaukelpferd, Christbaum und Puppenküche. Im dritten Stock steht die Couch vom Christkind, ganz in golden und unter einem riesigen Christbaum und dort ist auch der Postkasten, wo die Wunschzettel reingeworfen werden.

Noah ist begeistert vom Spielzimmer im Ledererturm

Leider ist das Christkind bei unserem Besuch nicht da, vermutlich ist es gerade damit beschäftigt, Wunschzettel von einem anderen Fensterbrett abzuholen, wir wissen es nicht.

und hier kann man also die Briefe ans Christkind losschicken…

Theo ist jedenfalls recht erleichtert, auch wenn er draußen allen erzählt hat, dass das Christkind leeeeiiiiiiider nicht da war…

Fazit: Die Welser Weihnachtswelt kann sich sehen lassen und ihr könnt sie noch bis 24. Dezember besuchen. Es gibt täglich ein vielseitiges Programm: Alle Infos findet ihr hier.