Die Danners auf Sommerfrische

…wobei, das mit der Frische könnt’ ich ja so nicht unbedingt unterschreiben.

Mein Hirn funktioniert nämlich ab 25 Grad nicht mehr so gut. Entweder mir passieren dann Dinge, die ich so nicht für möglich gehalten hätte oder ich vergesse zum Beispiel, dass ich hier schon mal einen Artikel mit der Headline “Die Danners im Sommerloch” geschrieben habe. Während ich mich also zu so einem großartigen Einfall beglückwünsche, scrolle ich durch alte Blogbeiträge und tadaaaa: Diese  Überschrift gab es doch schon einmal.

Spätestens dann ist mir klar, dass wohl Sommer ist und ich nicht mehr ganz rund laufe. Da wären wir zum Beispiel schon beim Thema Laufen: Wie ihr wisst, laufen Flo und ich wahnsinnig gern. Also nicht den Kindern hinterher, sondern den Sport mein’ ich. Das Tolle am Sommer ist, dass es recht früh hell und auch recht spät dunkel wird und das Zeitfenster, in dem man sich bewegen kann, relativ groß ist. Jetzt ist es nur so, dass ich abends, wenn die Kinder schlafen, meistens nicht mehr fähig bin, Sport zu betreiben und untertags ist es einfach zu heiß oder ich bin im Büro. Also ist Morgensport angesagt: Momentan läutet der Wecker also um 5.15 Uhr, damit ich noch bei halbwegs erträglichen Temperaturen meine Waldrunde drehen kann. Verrückt, sagt ihr? Absolut, sage ich! Aber was solls: Ich arbeite an der Bikinifigur 2025!

Sommer offline – ein Life-Update

Sommerloch also bei den Danners: Ihr habt es vielleicht schon bemerkt, aber hier hat sich in den letzten Wochen wenig getan. Das liegt nicht so sehr an den heißen Temperaturen, als an meinem Online-Frust. Ich weiß nicht, ob es dieses Wort tatsächlich gibt, aber ich habe in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, zu viel online und zu wenig offline präsent zu sein. Und deshalb hab’ ich beschlossen, weniger oft ins Handy und in den Computer zu starren.

Außerdem hat sich unser Sohn ja entschlossen, Skispringer zu werden – ein Hobby, das nicht nur für das Kind einen gewissen Zeitaufwand bedeutet. Mittlerweile sind selbstverständlich auch beide Elternteile gut im Verein integriert und auch dafür geht einiges an Freizeit drauf, die dann leider beim Blog abgezwackt wird. Aber ich gelobe Besserung.

Und trotzdem kann ich Offline-Zeiten nur wärmstens empfehlen. Natürlich erst nachdem ihr nachgeschaut habt, ob es hier bei uns etwas Neues zu lesen gibt… 😉 Ich habe für mich beschlossen, so manchen Sonntag und auch die Abende (vom heutigen mal abgesehen, sonst wird der Artikel erst im Dezember fertig und dann macht die Überschrift erst wieder keinen Sinn) offline zu verbringen. Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie viel Zeit man plötzlich hat. Ich habe zum Beispiel in der letzten Woche zwei Bilder fertig gemalt, die schon seit Jaaahren darauf warten, endlich an der Wand zu hängen.

Flo und ich gönnen uns jetzt öfter Zeit zu zweit und zum Blödeln…;-)

Oder ich gehe in letzter Zeit oft einfach mal um 20.30 Uhr schlafen – Leben am Limit, sag’ ich da nur. Aber wenn Flo Frühdienst hat, bin ich abends oft allein und bevor ich mir die 230948. Staffel von was-weiß-ich-was anschaue, gehe ich lieber auch schlafen. Soll ja gesund sein, hab’ ich gehört und schließlich läutet ja um 5.15 Uhr ohnehin wieder der Wecker – eh schon wissen.

Sommer mit Kindern macht mehr Spaß

Jetzt kommt ein Geständnis: Flo und ich haben früher den Sommer gehasst. Ja wirklich, das gibt es! Wir sind beide absolute Winterkinder. Je mehr Schnee, desto gut. Tja, und dann sind wir quasi vom Berg nach Wien gezogen – grandiose Idee für Hitzehasser wie uns. Und plötzlich hat es da 35 Grad und wir Bergkinder sind völlig verzweifelt.

So war das damals – bevor wir Kinder hatten. Denn mit Kindern lernt man tatsächlich den Sommer zu schätzen. Es ist länger hell und sie können länger draußen sein. Und bitte: Gegen einen Tag im Schwimmbad bzw. am See kommt echt fast gar nichts an. Außer vielleicht ein Tag auf der Skipiste, aber das ist eine andere Geschichte.

Der Attersee: Mehr brauchen wir im Sommer eigentlich nicht, ein See reicht.

Rein ins kühle Nass

Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich meinen Frieden mit dem Sommer ab dem Zeitpunkt geschlossen habe, als wir aufs Land raus gezogen sind. Wir wohnen jetzt zwar nur wenige Kilometer außerhalb der Stadtgrenzen und trotzdem sind es 5 Grad, die einen Riesenunterschied machen. Raus aus der Betonwüste, rein in den Wienerwald. Herrlich ist das Aufatmen hier draußen nach einem Arbeitstag in der Stadt.

Am Land ist es halt auch bei Hitze viel leichter auszuhalten.

Wenn in der Stadt, dann aber bitte mit Erfrischung…

Und so verbringen wir Danners unseren Sommer 2019: Viel draußen und wenig online. Unsere Hotspots sind momentan unser geliebtes örtliches Freibad und – wie könnte es anders sein – diverse Skisprungschanzen des Landes.

So lässt es sich aushalten

Diese Zeilen schreibe ich übrigens aus Kärnten, wo wir gerade einen Traum-Familienurlaub verbringen, inklusive Oma, Opa, Tante und Onkel – zum ersten Mal sind wir mit Flos Eltern und Geschwister auf Urlaub und Theo? Der ist ALLEINE mit seinem Verein auf Trainingslager in Slowenien. Ob das Experiment glückt? Ich lasse es Euch demnächst wissen.

Und bis dahin? Genießt Euren Sommer und lasst mal die Seele baumeln, wir haben nämlich nur die eine und darum passt gut auf sie auf!

Einfach mal abtauchen – das hilft immer

Sommer ist Familienzeit